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Archiv für November 2011

Montag, 14. November 2011

HERZENSBOTSCHAFTEN

Einige Ideen und Anregungen zu meinen Herzensbotschaften:

Es ist wertvoll, sich immer wieder mit den Herzensbotschaften zu befassen, sie näher zu erkennen und besser für das eigene Selbst zu nutzen.

Ich werde in den nachfolgenden Zeilen versuchen, meine Gedanken und Gefühle näher zu beschreiben.

Und dazu möchte ich ganz gerne erst einmal über meine Gabe schreiben, wie sie in meinem Leben einen wertvollen  Raum eingenommen hat und warum es mir so wichtig ist, dass ich sie in meine Arbeit einbinde.

Ich hatte mich irgendwann mal mit Seelenpartnerschaften beschäftigt, weil ich durch die systemische Arbeit mit Seelenbewegungen in Berührung kam.

Ich war immer schon ganz fasziniert von der Arbeit und von dem, was sich zeigte und wie sich das Leben mit vielen Dingen bereichern ließ. Ein neues Bewusstsein und eine neue Sichtweise entstand.

Auf diesem Wege begegnete mir ein Mann, den ich erst nur durch den geistigen Austausch kennen lernte. Ich war berührt von dem, was da entstand und was ich für ihn empfand, obwohl ich ihn noch nie gesehen hatte. Es irritierte mich auch oft in meinen Gefühlen und in meinen Gedanken, weil es von den Gefühlen sehr intensiv war.

Ich hatte eine tiefe Verbindung zu ihm, mein Herz spielte verrückt, mal öffnete es sich und mal hatte es sich wieder verschlossen, je nachdem, ob ich in der Angst war oder in der Liebe.

Durch die Begegnung hatte ich die Chance an ganze viele verborgene Gefühle zu gelangen, die schon lange in mir vorhanden waren, die ich zum Teil verschlossen gehalten hatte, weil sie mit vielen Verletzungen und alten Wunden verbunden waren.

Ich spürte immer mehr, dass alles einen tieferen Sinn hatte, auch wenn ich ihn noch nicht ganz verstand, doch wenn ich in meinem Herzen verbunden war, spürte ich die Verbundenheit mit dem ganzen System, und dass dahinter die göttliche Verbindung stand, die bedingungslose Liebe, die alles mit einander verbindet.

Und mir wurde bewusst, dass ich durch die Berührungen und Begegnungen mit meinem Seelenpartner an mein ganzes Potenzial in mir, meine verborgenen Schätze komme.

Doch da damit oft eine karmische Verstrickung verbunden ist, das heißt, dass wir ihn schon aus einem anderen Leben kennen und wir schon ein oder mehrmals Beziehungen hatten, die mit gewissen Themen verbunden waren, sind diese Beziehungen nicht immer einfach, leicht in der wahren Liebe zu erkennen.

Diese gilt es zu lösen und zu erkennen, denn erst dann haben wir die Möglichkeit, die Freiheit zu erlangen und die bedingungslose Liebe allen Lebewesen gegenüber zu erleben.

Die Zeit des Erwachens, ich nenne sie Erwachen, weil wir oft noch geschlafen haben, oft noch erstarrt und gehalten waren in unseren Gefühlen und Gedankenmustern, ist sehr aufregend und sehr intensiv.

Wir kommen mit vielen alten Verletzungen und Wunden in Berührung, die wir vor langer Zeit, meist in unserer Kindheit, erlebt haben.

Sie werden uns von unserem Seelenpartner gespiegelt. Es ist oft schon magisch, dass wir genau das erhalten an Worten und Taten, was wir gerade brauchen, um weitere Schritte unserem Erwachen entgegen zu gehen.

Das ist ein sehr großes Geschenk für unsere eigene Entwicklung zu uns selbst, uns selbst zu lieben, damit wir diese auch im Außen wahrhaftig leben und fühlen können.

Das Wort der Liebe hat so viele Facetten, es wird für so viele Dinge eingesetzt, oft auch in den Worten missbraucht.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen und ich fühle das auch mittlerweile so, dass ich oft dachte ich liebe, mein Herz ist geöffnet für die Liebe, doch das war eine Täuschung mir selbst gegenüber, mein Verstand hat es mir erklären wollen und der Schmerz war da.

Wenn es schmerzt, ist die Liebe noch im Verborgenen, in der Tiefe des Herzens versteckt hinter den Mauern und Schleiern der Angst, die wir uns im Laufe des Lebens durch unsere Erfahrungen und Erlebnisse erschaffen haben.

Doch der Verstand kann Liebe nicht machen und erklären, es ist das Herz, wo die Liebe wohnt, und das ist bei allen Menschen gleich, wir sind bedingungslose Liebe, allumfassende Liebe in dem innersten unseres Herzens, dort fließt die Liebe frei und ohne Begrenzungen.

Das was begrenzt, ist nur unser Ego/Verstand, unsere alten Glaubensmuster und Muster aus unseren Familienverstrickungen, das was uns versucht darin zu halten in den alten Mustern.

Daher ist es immer die wahre Liebe, die aus den Herzen kommt, da wo unsere Wahrhaftigkeit und ihre Wirklichkeit ihren Ursprung findet, dort wo wir alles fühlen und spüren, wenn wir uns dem Öffnen und uns in dem Annehmen, was uns wahrhaftig ausmacht.

Je näher wir uns unserer eigenen Wahrhaftigkeit öffnen, erkennen und annehmen, was wir uns selbst in all den Jahren erschaffen haben, je näher kommen wir in die Freiheit, indem wir uns aus allen Begrenzungen lösen.

Wir haben die unterschiedlichsten Möglichkeiten, uns diesem eigenen Weg zu nähern, unser Herz zu öffnen und geöffnet zu halten, damit die allumfassende göttliche Liebe frei durch uns durch fließen kann und uns mit der Quelle allen Seins verbindet.

Da ich selbst die Erfahrung gemacht habe, wie schwer es oft war, in  dem Vertrauen zu bleiben für mich selbst und für mein Gegenüber, habe ich wieder zu meiner Gabe gefunden, Herzensbotschaften zu empfangen.

Wie kann ich etwas beschreiben, was so wertvoll und voller Wunder ist, es berührt mich jedes Mal aufs Neue in der Tiefe meines Herzens, was ich dort empfange und ich bin unendlich dankbar für dieses große Geschenk.

Ich habe diese Gabe angenommen, weil es meine göttliche Aufgabe ist, den Menschen zu dienen, indem ich die Herzen der Menschen wieder füreinander öffne und dem ganzen System der Seelenbewegungen einen neuen Raum gebe, einen Raum im Herzen, wo alles da ist und wo die wahre Liebe füreinander fließt.

Wie oft bin ich selbst in den Widerstand gegangen, habe die Wahrhaftigkeit nicht sehen wollen, wie oft hat mein Ego/Verstand mir versucht, etwas anderes einzureden, mir meine Projektionen aufzuzeigen, die ich oft nicht wahr nahm.

Was habe ich alles auf die Begegnung projiziert, was habe ich alles im Spiegel gesehen und es nicht zu mir genommen, weil ich um den Schmerz wusste, die Verletzung und die Wunde in mir spürte, was ich all die Jahre aufrecht erhalten hatte.

Ich wollte nicht loslassen, ich hatte Angst vor der Veränderung, vor dem was vielleicht auf mich zu kommen könnte.

Je mehr ich in den Widerstand ging, je größer wurde die Anziehung mit dem Schmerz und mit der Verletzung, bis ich bereit war, sie mir anzuschauen, woher diese Wunde, diese Verletzung kam, erst dann wurde mir bewusst, was ich da lebte und konnte mir in der Vergebungsarbeit verzeihen, was mir die größte Heilung, Klarheit und Bewusstheit brachte.

Und ich hatte die Chance, als ich spürte, dass ich meinen Seelenpartner verloren hatte, obwohl ich die karmischen Verstrickungen gelöst hatte, dass ich meine Aufgabe mit ihm erfüllt hatte und ihn in Liebe loslassen konnte, was ich dann auch in einer tiefen Verletzungsphase, wo der Schmerz in mir sehr tief hoch kam, mit Leichtigkeit konnte, was mir vorher sehr schwer fiel. Da war es kein Verlust mehr, sondern eine Befreiung auf göttlicher Ebene, weil das Band der Seelenliebe bleibt, auch wenn wir im Außen keinen Kontakt mehr haben.

Diese Befreiung fühlt sich dann sehr leicht an und im Herzen ist die bedingungslose Liebe sehr zu fühlen, was einfach nur wunderschön ist.

Ich brauche der Begegnung nicht anzuhaften, dem was da geschehen ist, ich konnte es in Liebe loslassen, was ein großes Geschenk ist und mich wieder ein Stück tiefer in meine Selbstliebe gebracht hat.

In dieser Phase bin ich einem neuen Mann begegnet, der sich in vielen Mustern dem anderen Mann sehr ähnelte, und wenn es mir gelang die Beobachterrolle einzunehmen, konnte ich diese ganz leicht erkennen und mir sehr bewusst machen, was ich da wieder in der Begegnung anzog. Ich spürte sehr in der Anfangsphase, dass es sich leicht anfühlte, es war faszinierend und es war eine sehr ähnliche Energie zu meiner Energie im Körper, Geist und meiner Seele.

Vorher spürte ich sehr die Schwere in der anderen Begegnung, da wurden mir sehr die Polaritäten gespiegelt, was oft sehr anstrengend war.

Doch diesmal hatte es eine andere Dimension, es war wie eine gewisse Gleichheit, es waren sehr viele Synchronizitäten zu erkennen.

Und doch gibt es die Dramen des Egos/Verstands, wenn diese noch nicht in Liebe transformiert sind, und wenn das Ego noch zu sehr festhält in den alten Mustern und im Über-Ich.

Wenn wir anfangen aus der anfänglichen Berührungsphase in eine andere Ebene zu gehen, eine andere Tiefe zuzulassen, fängt es an interessant und eine ganz andere Intensität anzunehmen, wenn wir dazu bereit sind, diese anfängliche Phase hinter uns zu lassen.

Das fordert eine andere Bereitschaft an die Beziehung, Vertrauen zuzulassen, zu erfahren wie wir eine andere Bewusstheit zu uns selbst erfahren können.

Das bedeutet, dass wir uns auf unsere Gefühle einlassen, alles was da in uns entsteht, von Trauer, Schmerz, Wut, Aggression, Freude, Zerrissenheit, Zweifel, Misstrauen, Ängste, Liebe etc.

Meist ist es eher die Angst vor dem Verlassen werden im Vordergrund, die uns hemmt und im Widerstand hält, tiefer in unser Herz zu gehen und diese Gefühle zuzulassen.

Dann sind alte Muster unserer Eltern, wie sie Beziehungen gelebt haben oder leben, ein weiteres Hindernis auf dem Weg in die Tiefe.

Wenn wir es schaffen, unsere Ängste näher anzuschauen und die alten Wunden und Verletzungen hoch kommen zu lassen, haben wir ein enormes Potenzial zu wachsen und in dieser Beziehung zu reifen und zu Bewusstheit zu gelangen.

Das setzt eine gewisse Stärke voraus, gerade für uns Frauen, eine enorme Herausforderung, weil wir viel emotionaler an die Beziehung heran gehen und uns oft das Vertrauen fehlt, was in dieser Seelenbeziehungen sehr wichtig ist.

Die Männer haben oft mit diesen intensiven Gefühlen und Energien ihre Probleme, weil sie diese gar nicht kontrollieren und greifen können, was da geschieht gerade, was im männlichen Anteil von großer Bedeutung ist.

Sie suchen sich meist Zerstreuung in anderen Begegnungen, die die Intensität einer Seelenverbindung nicht haben, um die intensiven Gefühle, die auch in ihnen vorhanden sind, nicht hoch kommen zu lassen, nicht in die Tiefe zu gehen.

Damit ist oft eine zeitweise Trennung vorprogrammiert. Ich schreibe zeitweise, weil die Faszination für die andere intensive und wahre Liebe bestehen bleibt und es meist zu erneuten Begegnungen in den Beziehungen kommt, oft bis zu mehreren Jahren danach kann es zu erneuten Begegnungen kommen, da die Anziehungskraft sehr hoch ist, um es bildhaft zu beschreiben, wie eine Magnetwirkung, mit dem die beiden Menschen in die Anziehung gehen.

Ich beobachte es zum Teil selbst bei mir und in anderen Begegnungen mit Menschen, gerade wenn sie meine Herzensbotschaften in Anspruch nehmen und sich immer wieder fragen, was im Anderen vor-geht.

Die Herzensbotschaft gibt eine Auskunft darüber, was in der Tiefe des Herzens bei dem jeweiligen Menschen gerade in diesem Augen-blick da ist, was nicht immer das ist, was sich im Außen zeigt, da die Schleier oder die Mauern der Angst und des Egos der Liebe im Wege stehen, die Wahrhaftigkeit weiter im Verborgenen zu halten.

Das macht das Erkennen, was wahrhaftig da ist, nicht immer leicht zu sehen, da es uns oft an Vertrauen fehlt und durch die Angst in unserem Herzen auch nicht fühlbar ist, das die Liebe wahrhaftig da ist.

Wir brauchen viel Geduld und Mut, uns unsere eigenen Schatten und Projektionen anzuschauen, weil es der einzige Weg ist in die Freiheit, die Freiheit, die wahre Liebe in uns selbst zu entdecken, die immer schon da war. Wir fühlen die Liebe meist durch unser Gegenüber sehr stark, gerade wir Frauen „erdrücken“ die Männer oft mit unserer Liebe, was den Männern zu viel ist und daher gehen sie häufig in den Widerstand oder in den Rückzug.

Das sind ganz natürliche Mechanismen, da das Männliche noch sehr stark geprägt ist von Kontrolle und der Angst vor Autonomieverlust. Die Chance ist für beide, für die Frauen, sowohl auch für die Männer, ihre Distanz und Nähe Probleme in der Partnerschaft und in den Beziehungen achtsam und in einer klaren Bewusstheit um diese Mechanismen, zu lösen, anzunehmen und zu heilen, damit beide die wahre Liebe füreinander entdecken.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten und Werkzeuge der Heilung, die sehr individuell sein kann und für jeden wird es etwas geben, die Welt der Möglichkeiten in der heutigen Zeit ist immens, das einzige, um nicht in der Reizüberflutung zu enden, ist in sich hinein spüren und in der Intuition und im Herzen zu spüren, welcher der eigene Weg ist.

Das geht oft nur durch den eigenen Rückzug, den Weg in die Stille, wieder einen Raum im Herzen zu finden, wo die Liebe frei fließt und der Geist seine Ruhe findet.

Das ist oft die schwierigste Übung, die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für sich selbst wieder zu entdecken und ins eigene Leben zu bringen, doch es lohnt sich, sich die Zeit und die Ruhe zu nehmen.

In der jetzigen Zeit finden wieder Seelenpartnerschaften zusammen, sie werden ganz leicht zueinander geführt, wenn die Zeit dafür da ist und die Bereitschaft, sich einem neuen Weg zu öffnen.

Es gibt Seelengefährten, die unser Leben in vielerlei Hinsicht prägen und uns eine zeitlang begleiten. Dann gibt es die sogenannte Zwillingsseele, das ist der Seelenanteil, der in einer Zwillingsanlegung, meist in einer früheren Inkarnation, verloren gegangen ist. Wenn sich diese Seelen begegnen, dann wird das Leben beider Seelen, durcheinander gewirbelt, weil sich da zwei Menschen begegnen, die auch im Körperlichen und geistigen Bewusstsein und erleben zueinander passen.

Wer ihr begegnet ist, weiß es irgendwann sehr schnell, weil gerade in der körperlichen Begegnung das Zusammenspiel so genial passt, es schließt sich ein Kreislauf, der unbeschreiblich ist, wie eine Einheit, die schon immer zusammen gehörte.

Was es jetzt so schwierig macht, es zu leben, ist unser Geist, unser Ego/Verstand will uns in den alten Mustern halten, und fängt an zu kämpfen und in den Widerstand zu gehen, da fängt das Drama dann wieder an.

Zumal oft die Frauen schneller sind im Erkennen des eigenen Zwillings und trotz der überwältigenden Gefühle immer wieder ins Vertrauen gehen und sich mit ihren aufkommenden Gefühlen auseinander setzen, fällt es den Männern es sehr schwer, zu verstehen, was da gerade geschieht.

Da wir das, was da geschieht, nicht vom Verstand beschreiben können, wird es umso schwerer, wenn wir dafür unser Herz nicht öffnen können und uns die Angst beherrscht.

Es braucht viel Mut, Weitsicht und Vertrauen, diese Phasen des Rückzugs und des Widerstandes erneut anzugehen und es anzunehmen, was gerade in diesem Moment da ist, es zu akzeptieren, wenn gerade die Angst vorherrscht und die Liebe noch nicht zu erkennen ist.

Das ist eine große Lernaufgabe und eine große Herausforderung an uns und die größte Chance, wenn wir es schaffen, uns in der Ruhe, Gelassenheit und in der Geduld wieder und wieder einzufinden, wenn das Ego laut schreit und im Schmerz ist.

Die Phasen der Glückseligkeit und des Schmerzes werden sich solange abwechseln, bis wir wieder mehr Bewusstheit und Klarheit geschaffen habe, bei uns selbst zu bleiben, unsere Projektionen zu erkennen und in unsere Verantwortung gehen für das, was wir uns letztendlich selbst angetan haben.

Wenn wir uns das verzeihen und heilen können, werden wir die wahre Liebe zu uns selbst erfahren und sie in uns integrieren, damit wir sie nach außen wieder weiter geben können, bedingungslos und in einer völligen Freiheit.

Es ist sehr wertvoll, wenn wir in diesen Phasen uns gemeinsam unterstützen und uns oft in der eigenen Blindheit, ein sehendes Auge zur Verfügung stellen, um die Reise zu uns selbst ohne weitere Verletzungen zu gehen und einen Weg zu unserem Zwilling zu erkennen, um dann die wahre und heilige Liebesbeziehung zu leben.

Für eure Anregungen, Fragen und für einen Austausch stehe ich gerne zur Verfügung.

Alles Liebe. Martina (Mallorca im November 2011)