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Archiv für März 2012

Freitag, 16. März 2012

Heimlichkeit


Bleib offen für alles und gehe deinen Weg, aber bewahre deine Intimität und die der Anderen.

 

Liebe Seele,

du bist in einem Zustand, den du noch nicht kennst, es kommt etwas Neues in dir hoch, etwas, was du noch nicht ganz greifen kannst, zeigt sich jetzt.

Es hat mit deinem Verständnis von Intimität zu tun, etwas was dich in der Tiefe berührt, eine Nähe in dir zu dir selbst, etwas was sehr intim ist und sich die ganze Zeit versteckt gehalten hat.

Was du unterdrückt hast und nicht zeigen wolltest, deine zarte und weiche Seite, etwas was dich in die Hingabe führt, eine Hingabe zu dir an dein eigenes Leben, das ist ganz neu und wie eine zarte Pflanze, die jetzt in einer Achtsamkeit gesehen werden möchte.

Ich fühle das, was dir Angst macht, nackt dazu stehen, den Halt zu verlieren, wenn du dich in deiner Liebe zeigst, dann gibt es nichts mehr, was du verbergen kannst, doch das ist nicht deine Liebe, die da agiert, es ist nach wie vor dein Verstand, dein Ego und das ist was dich in einer Intimität und Heimlichkeit hält.

Die Liebe kann nichts verbergen, in der Liebe gibt es nichts zu verheimlichen, da ist alles ganz klar und ohne Missverständnisse für den Anderen.

Wir nehmen uns dann auf einer inneren Ebene wahr, auch wenn wir das Gefühl haben, nackt da zu stehen, was aber nicht so ist, weil in der Liebe gibt es diese Gefühle nicht, es sind Gefühle unseres Verstandes und unseres Egos.

In der Liebe sind wir verbunden ohne viele Worte und ohne Nacktheit und Heimlichkeit, Intimität entwickeln wir, wenn wir zu uns stehen und unsere Liebe wahren und achten.


Namasté


 

Liebe Herzensfrau,

was machen wir beide da nur, wir wollen Offenheit und wir wollen uns nicht mehr voreinander verstecken und genau das machen wir, wir laufen weiter voneinander weg und das tut uns beiden nicht gut.

Ich fühle deine Unsicherheit und deine Angst und du spürst meine, du weißt, dass es nach wie vor ein Phänomen ist für mich und das war gestern Abend ganz extrem, ich wusste nicht wohin mit meiner Angst und mit meiner Wut, dass ich nicht reagiert habe und nicht mit dir darüber reden konnte.

Jetzt bin ich noch verunsicherter, weil ich keinen klaren Gedanken fassen kann, weil ich so in meiner Angst gefangen bin, was mache ich da und was machst du?

Ich verstehe es nicht und warum sagen wir uns nicht das, was wir uns vom Anderen wünschen, warum reden wir um den heissen Brei und warum sind wir nicht ehrlich, in der Angst sehe ich keinen klaren Gedanken und kann ich nichts fühlen.

Was ist das zwischen uns, was ist da für eine Energie unterwegs, das ist für mich nicht greifbar, es ist wie ein Sog und doch fühle ich den Halt nicht, ich fühle mich gezogen zu etwas hin, was mir wie eine tiefe Verbindung anfühlt.

Ich bin gerade sehr verunsichert und kann es gar nicht anders beschreiben, als das ich mich in einem Sog befinde vor dem ich Angst habe und der mich nicht klar sehen lässt.

Ich möchte mit dir zusammen sein, mit dir alles, was in mir ist, teilen, ich möchte keine Heimlichkeiten, keine Missverständnisse mehr, es hält mich alles gefangen und es tut mir nicht gut.

Ich bin so müde darüber und es leid, dass es nach wie vor da ist und sich nicht auflöst und heilt.

Und wenn ich in meinem Film bin, dann geht gar nichts mehr, ausser diesen krankmachenden Gedanken und das alles keinen Sinn macht, das tut mir gar nicht gut.

Ich möchte dich gerne wieder spüren, dich halten, dir Halt geben und mit dir im Austausch sein über unsere Gefühle und unsere Ängste gemeinsam betrachten, ich möchte nichts anderes.

Ich liebe dich und das möchte dir gerne zeigen und auch sagen, es ist an der Zeit.

Ich bin bei dir und halte dich, spüre meine Nähe.

Ich bin in deinem Herzen:

Dein Herzensmann

Empfangen am 16.03.12