» Blog Startseite     » seelenwege-windeck.de

Archiv für Juli 2017

Sonntag, 16. Juli 2017

MEER

Meer ❤

Das Meer ruft Erinnerungen in uns wach.

Es geht in die Tiefe, Gefühle werden berührt.

Die Fische zeigen uns den Weg.
Sie sind achtsam und sehr aufmerksam.

Wenn du bereit bist, folge ihrem Sein.

Sei leicht, sei anschmiegsam und schaue gut auf dich, dass du dich nicht in den Netzen eines Anderen gefangen lässt. ❤

Das Meer bringt dich zurück an deinen Grund, da wo alles angefangen hat.

Nutze diese Chance der Berührung, und bewege dich in die Tiefe. ❤

Donnerstag, 13. Juli 2017

DER SANFTE FLÜGELSCHLAG UNSERER SEELE

Der danfte Flügelschlag unserer Seele

Der sanfte Flügelschlag unserer Seele

Wie kann sich deine Seele zeigen, wenn sie bereit ist, ins Leben zu gehen?

Wenn du einen Schmetterling betrachtest, wie er sich öffnet, wie sein Kokon langsam den Schmetterling zum Vorschein bringt, seinen Schutz abwirft, siehst du eine Verwandlung.

Es ist dann ganz still in den ersten Momenten, der Schmetterling bleibt geschlossen und ist ganz ruhig in diesem Prozess und braucht eine Zeitlang, bis alle Farben sich in den geschlossenen Flügeln entwickeln können.

Er schützt sich noch solange bis er bereit ist, ganz frei und leicht zu fliegen.

Er nimmt schon Nahrung zu sich, aber bleibt noch für die Außenwelt geschlossen, bis der komplette Reifeprozess vollzogen ist.

Und wenn das abgeschlossen ist und der Schmetterling den Schutzraum ganz verlassen kann, geht er ins Leben, öffnet seine Flügel und zeigt sich ganz und gar in seiner Pracht und fliegt dann los.

Und wenn du ihn beobachtest, hält er immer wieder inne, und sucht nach Nahrung, Früchten und lässt sich nieder und schließt dabei wieder die Flügel und ist geschützt.

Wenn ich das auf meine Seele beziehe und bereit bin, es mal genauer zu betrachten und zu beobachten, dann ist es ähnlich in den Prozessen.

Es gibt weibliche und männliche Anteile in einer Seele, das Stille inne haltende und das wilde und fröhliche Umherflattern, da sind alle Anteile verbunden.

Eine sanfte Seele, besonders wenn sie noch Anteile in sich verborgen hat, weil sie in dieser Welt einfach Schutz braucht, reagiert ähnlich.

Sie braucht ganz viel Wärme und Liebe, um wieder ganz ins Leben zu gehen.

Die sanfte und sinnliche Seele, die so berührend und empfindsam ist, braucht besonders viel Schutz und einen heiligen Raum, da wo sie sich niederlassen und wirken kann.

Sinnlichkeit und Verletzlichkeit sind Werte, die heute nicht mehr so oft gelebt werden in dieser sehr rationalisierenden und funktionierenden Welt, weil sie sehr männlich orientiert ist.

Da braucht es einen heiligen Raum, um sich geschützt und geborgen zu fühlen, und letztendlich wieder sichtbar zu werden.

Dieser Raum ist die Spiritualität. Sie ist in uns allen integriert, findet jedoch oft nur in bestimmten Gemeinschaften Zugang und Rückzugsmöglichkeiten, sie dort zu leben.

Sie sollte eigentlich in jedem von uns einen Raum im Inneren haben, einen heiligen Raum, der offen ist, um dann auch einen persönlichen Raum im Aussen, der gelebt werden möchte, sichtbar werden zu lassen.

Wenn ich in meiner Spiritualität verbunden bin, möchte ich sie täglich leben können, es ist für mich eine notwendige Nahrung wie das Tägliche, was ich so zu mir nehme.

Ich möchte nicht jedes Mal zu Räumen hin fahren oder wo sich spezielle Gruppen oder Gemeinschaften finden, ich möchte es in meiner nächsten Umgebung leben, mit allem was dazu gehört.

Damit der sanfte Flügelschlag meiner Seele einen geschützten Raum hat, wo ich diese Sinnlichkeit und Verletzlichkeit frei mit anderen Menschen leben kann, ist der Weg im Inneren die Seele wieder zu integrieren und ihr dort einen Raum zu geben, wo sie geschützt und gehalten ist.

Das Wort Achtsamkeit wird oft vom Buddhismus genutzt und wird jedoch oft gar nicht angewendet.

Eine sensible Seele braucht Achtsamkeit, sie wünscht sich mit Liebe und Respekt Begegnungen und Berührungen.

Sie möchte wahrgenommen werden, da wo sie gerade steht, so angenommen werden und nicht begrenzt und auch nicht verletzt zu werden.

Ein Schmetterling fliegt hoch, fliegt leicht, fliegt weit, da wo ihn das Leben hinbringt.

Er ist ganz bei sich und schaut, wo er ganz sein kann, seine Leichtigkeit und Freiheit zu genießen.

Und das wünscht sich eine Seele auch, Leichtigkeit und Freiheit leben, ohne Begrenzungen, ohne Druck und ohne Konstrukte und Vorstellungen, wie die Seele zu sein hat.

Wenn sie wieder komplett in sich integriert ist, wenn wieder alles verbunden ist, was mal als Schatten sichtbar war, wenn sie ihren Kokon abwerfen kann, dann ist sie bereit sich ganz zu zeigen.

Dann fühlt sie sich in sich selbst sehr geschützt und geborgen.

Dieser Moment ist der Moment des Schmetterlings, wenn er den Kokon ganz abgeworfen hat und in seiner Farbenpracht strahlen kann, seine empfindsamen Flügel in dieser Welt einen Raum haben, wo sie sich zeigen können.

Wenn wir still  und leise sind, hören wir diesen Flügelschlag ganz deutlich schon bevor wir den Schmetterling sehen, bevor er vor unseren Augen sichtbar ist.

So ist es mit der sanften Seele auch, erst ist es ein leichtes Vibrieren im Inneren des Körpers, dann wird es stärker und der ganze Körper ist wie elektrisiert.

Und irgendwann ist der ganze Körper in ganz subtilen Empfindungen wieder fühlbar, auf der Haut erscheint Gänsehaut in bestimmten Momenten und es ist fühlbar da, dass eine Verwandlung entsteht, das was Neues raus will ins Leben, wenn die ganze Hautschicht wieder berührt ist, brennt und sich transformiert hat.

Um es jetzt auf das Mittel des Bombyx processionea anzuwenden. Meine eigene Geschichte dazu, wie meine sanfte Seele wieder lernt sich zu entfalten, sich transformiert, um dann sichtbar zu werden und neu ins Leben zu gehen.

Als ich vor 3 Jahren eine Raupe des Prozessionsspinners auf meinen Rücken sitzen hatte, er kam von oben und hinten, hatte ich schon im Vorfeld die Raupen auf dem Boden in einer Prozession gesehen, was mich sehr fasziniert hat.

Ich wusste nichts über diese Tiere und fühlte auch keine Gefahr, dass diese Tiere sehr gefährlich sind.

Ich war gerade auf meiner Insel angekommen, Mallorca, da wo ich mich sehr sicher und geborgen fühle.

Ich war in dieser kindlichen Neugier, und schaute sie mir näher an und war fasziniert, wie sie aneinander hingen und wie sie sich gemeinsam vorwärts bewegten.

Und kurze Zeit später hatte ich eins der Tiere auf dem Rücken, weil sie in einem riesen verwebten Kokon an Kieferbäumen hingen und eine davon runter viel, sich löste aus diesem Kokon.

Ich hätte es selbst gar nicht gemerkt, wenn mich nicht eine Spanierin aufmerksam gemacht hätte, die ganz panisch angelaufen kam und mir das Tier vom Rücken schlug und mir etwas von Gift erzählte.

Ich war ganz ruhig, und dachte nicht weiter darüber nach.

Am nächsten Tag entwickelten sich kleine juckende Punkte auf meinem Rumpf, hauptsächlich auf der Vorderseite und im Armbereich. Es sah aus wie Flohstiche und dachte an die Katzen meiner Freundin und nahm es immer noch nicht ganz wahr, was da in mir sich breit machte.

In der Nacht war der Juckreiz sehr groß und es war eine Unruhe damit eingebunden, die etwas in mir auslöste.

Und diese Punkte entwickelten sich zu Pusteln und breiteten sich auch auf dem Rücken hoch und es ging bis zum Hals hoch.

Es war wie eine Urtikaria, Brennesselsucht und es juckte sehr, war feuerrot und meine Haut war sehr aufgebracht.

Im Inneren war ich erstaunlich ruhig und es machte mir auch keine Angst, es war unangenehm und sah ganz schrecklich aus.

Es gab ein Gefühl in mir, dass alles in Ordnung ist und dass es hier um tiefe Heilungsprozesse geht.

Und mit diesem Gefühl bin ich die ganze Zeit weiter rumgelaufen, konnte in die Sonne, ging ins Meer baden, und war auch so überall dabei.

Ich war nicht eingeschränkt, ich fühlte mich nur einem seltsamen Zustand, den ich in Worten gar nicht näher beschreiben kann.

So als ob meine äußere Hülle, meine Haut und mein Inneres unterschiedlich agieren.

Der Prozess ist in den ersten vier Wochen sehr in das Erblühen des Ausschlags gegangen. Ich habe es auch nicht unterbrochen, lies es geschehen und habe es angenommen, dass es einen tieferen Grund gibt, warum das alles geschieht und dass ich irgendwann den tieferen Sinn dahinter verstehen werde.

Der Prozess ist heute noch am Wirken, da immer noch vereinzelt Pusteln auftreten, wenn sich etwas in mir verwandelt.

Was der tiefere Grund dahinter ist, und der Sinn in dem Ganzen, dass ich wieder meine eigene Seele ins Leben bringe, dass ich mich in einer tiefen Wandlung befinde, meine Seele zu befreien ins Leben.

Alle Schutzpanzer, die ich mir durch meine erlebte Kindheit und dass was ich ins Leben mitgebracht habe, werden in diesem Prozess geöffnet, gelöst und befreit.

Der Prozessionsspinner steht für mich für die Gefahr, Dingen zu vertrauen, die nur im Aussen sichtbar sind, und nicht wahrnehmbar auf den ersten Blick, erst bei der näheren Berührung mit einem Wesen.

Ich bin immer sehr offen und neugierig auf Dinge und Menschen zugegangen, habe nicht wirklich wahrgenommen, ob mich etwas berührt oder nicht.

Es waren viele Gefühle und Berührungen in mir da, doch die waren übernommen von meiner Eltern und Ahnen.

Und jetzt ging es um den Prozess, diese alten Gefühle und Emotionen, die mein wirkliches System im wahrsten Sinne des Wortes meine sanfte Seele vergiftet haben, mich hart und unnahbar gemacht haben, wieder zu befreien.

Wieder Nähe und Berührungen zu mir selbst, zu meiner eigenen Seele anzunehmen und zu erkennen und zu spüren, was berührt mich eigentlich wirklich.

So bin ich dem Prozess gefolgt, habe mich tiefer eingelassen in meine Seele und bin allen Begrenzungen und damit verbundenen Gefühlen begegnet.

Es war letztendlich eine Reise zu mir selbst, eine Reise mich von allem zu befreien, was nicht mehr zu mir gehört, um dann eine neue Reise zu beginnen, wo ich dem begegne, was zu mir gehört.

Mich wieder zu trauen, dem Leben wieder zu vertrauen, dass ich einen Platz in diesem Leben habe, dass es da einen Raum gibt, da wo ich mich geborgen und getragen fühle und wo ich ankommen kann.

Dieser Prozess wird in meinem Inneren vollzogen, bevor er dann ganz ins Leben gehen kann.

Ich habe mich durch das ganze Gift meiner Eltern, was ich zu mir genommen habe, was mich begrenzt und sehr mit Ängsten in Berührung gebracht, die mich auf Distanz gehalten haben und ich oft das Gefühl hatte, mit mir stimmt was nicht und ich bin falsch in diesem Leben.

Und ich war immer aufgebracht, hatte eine Unruhe in mir und ein Gefühl, dass etwas geschieht, dass eine Bedrohung da ist. Ich war dadurch immer in einer großen Erwartungsspannung, dass etwas kommt, was sich auch körperlich bei mir zeigte.

Und war dadurch immer auf der Flucht, habe mich zurück gezogen und wollte alleine sein oder war sehr abgelenkt mit Aktionen und war viel unterwegs.

Doch das hat mir alles nicht wirklich gut getan.

Ich fühlte, dass mir damit etwas verloren ging, doch es war nicht der Verlust im Aussen, ich fühlte, dass ich meine Seele verliere, dass ich nicht wirklich da bin und lebe.

Dass ich immer wie unter einem Schutzmantel und hinter einer Glasscheibe agiere und daher auch nicht richtig wahrgenommen werde in meinem Wesen.

Das ging wie ein roter Faden durch mein Leben, ein Prozess der Einsamkeit, des Alleinseins, was nicht endete.

Bis ich diesem Prozessionsspinners begegnete und er in mir etwas berührte, mich zu zeigen, mich wieder zu öffnen und meine sanfte Seele ins Leben zu bringen, in einer Welt, die so lieblos, unmenschlich, so hart und kalt ist.

Dazu braucht es ganz viel Kraft und Stärke, sich empfindsam und verletzlich zu zeigen und sich zu trauen, diese Mauern zu durchbrechen, sich so zu zeigen, wie ich wirklich bin.

Ohne Schutzmauern und ohne Masken, ganz natürlich und frei von irgendwelchen Begrenzungen, und trotzdem geschützt und gehalten in diesem Leben, etwas was mich nährt und trägt.

Ich habe die Chance genutzt und das Gift angenommen des Prozessionsspinners, der mir das Geschenk gemacht hat, mein Gift, was mich verschlossen gehalten hat, zu lösen und wieder zu befreien und mich ganz davon zu reinigen.

Wieder von der Raupe zum Schmetterling zu entpuppen, der Metamorphose den Raum zu geben.

Was sich darin noch wiedergefunden hat, in dem Prozess noch eingebunden ist, schreibe ich auf, wenn der Prozess abgeschlossen ist und es ganz sichtbar ist, was dieser Schmetterling uns sagen möchte.

So bleibt es noch ein Prozess, der noch weitere Begrenzungen in mir aufsucht und sich dem stellt, was da noch mal angeschaut werden möchte.

Wo ich zu viel Distanz halte, wo noch Ängste sind und wo ich noch den äußeren Schutz brauche.

Da dieser Prozess seit ca. 3 Jahren in meinem Körper stattfindet, gibt es weitere Berührungen in meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele, die sich noch mehr öffnen und neue Erkenntnisse hervorbringen.

Ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass mir als Säugling, wo ich sechs Wochen im Krankenhaus zubrachte, ich schon einem Gift ausgesetzt war, der mir zugefügt wurde, um meinen Körper still zu halten.

Ich fühle, dass mir dieser Prozess hilft, alle tiefen Wunden und Blockaden mit Giften erlöst auf der Zellebene, die dann die verlorenen Gefühle wieder hervorholt und in mein ganzes System neu integriert.

Dass was im Aussen und im Inneren oft noch getrennt voneinander wahrgenommen wurde.

Eben wie der Kokon, den ich getrennt von mir als Schmetterling wahrnehme.

Es ist alles eine Einheit, etwas was nicht zu trennen ist voneinander.

Löst und öffnet sich was im Aussen, ist das Innere davon genauso berührt und setzt damit auch einen Prozess im Gange, der den inneren Kokon, den inneren Schutz berührt und auflöst.

Dadurch verbindet sich wieder das Ganze und setzt eine Energie frei, die wieder das Gift loslöst, befreit und entbindet aus den Körperzellen.

Da folge ich den Prozessen und dem was sich zeigt auf Körperebene und nehme die Unterstützung war, die sich jeweils öffnet und anbietet.

Was diese drei Jahre des Prozesses zeigen, ist die entstandene Nähe zu meiner Seele, zu meiner sanften Seele in mir, die ganz zart und subtil meinen Körper auf den Weg bringt in die Öffnung, in die Verbindung mit dem Allseins, und den Kontakt zu meiner Übersinnlichkeit.

Diese Seele ruht in mir, und wünscht sich jetzt, dass der Kokon ganz abgelöst werden kann, damit er als vollkommene eine Seele ins Leben gehen kann und neue Räume und Möglichkeiten entdecken kann.

Dieser Prozess findet da ein Ende, wo sich alles verbunden hat, wo alles sich im Leben wieder findet, was für meine Seele vorgesehen ist und das auf allen Ebenen.

Diese neuen Räume werden sich mit Loslösung der alten Strukturen und alten Begrenzungen zeigen.

Und meine Seele freut sich nun, auf das Neue, das Erwachende, den Zauber des sanften Flügelschlages zu spüren.

Jetzt drei Jahre später, ich bin wieder zu gleichen Zeit auf der Insel, es ist die Zeit des Prozessionsspinners sich zu lösen von den Bäumen.

Es zeigt sich jetzt sehr deutlich meine Übersinnlichkeit, die erwacht.

Ich bin nicht im direkten Kontakt mit den Raupen, und doch lösen sie in mir die alten Gefühle aus und es kommt der Ausschlag erneut hervor.

Ich fühle, in der Tiefe wird noch was transformiert, wird noch mal etwas hervor geholt, da wo es noch Heilung braucht im Kontakt mit der Übersinnlichkeit, der Kraft des 7. Sinnes, weit über das Maß des Möglichen hinaus, etwas wahrzunehmen.

Diese Übersinnlichkeit braucht einen Raum in dieser Welt, besonders jetzt wo er in mir erwacht ist und sich zeigen möchte.

Der Prozess beginnt jetzt ganz neu, diesen erweiterten Sinn ins Leben zu bringen, in einer Welt die nur wahrnehmen möchte, was sie sieht.

Ich habe schon Kontakt zu Menschen, die auch übersinnliche Fähigkeiten haben, zum Teil ist es ihnen nicht bewusst, weil sie noch zu große Ängste haben, und ähnlich wie ich, nicht wissen, wie es gehen kann, wenn man so viel fühlt und wahrnehmen kann.

Die meisten nutzen Drogen, um diese Kraft zu unterdrücken, doch in der jetzigen Zeit ist es kaum noch möglich, es zu unterdrücken, es will raus, zumal wir als Menschen dazu aufgefordert sind, es ins Leben zu bringen und uns in Gemeinschaften zu verbinden und zu vernetzen.

Ich werde schauen, wie ich es noch mehr anwenden kann, als nur in meiner Arbeit und mit meinen engsten Freunden.

Ich fühle, dass besonders in diesem Prozess das Herz, die Liebe gefordert ist, sich dem zu stellen und ganz zu integrieren, damit alles wieder zurück kommen kann.

In der Liebe findet sich ein Weg, wenn diese wieder ganz im Herzen integriert und verbunden ist, dann ist der Weg frei ins Leben und in die Anziehung mit anderen Menschen, die auch diese Übersinnlichkeit wieder sichtbar werden lassen.

Ich freue mich auf diesen Moment des Erkennens in den Augen, in der Seele des Anderen, wenn das wieder leben kann, wenn wir uns zeigen und diese Einzigartigkeit wieder einen Raum hat.

Ich kann gar nicht anders mehr, ich kann mich nicht mehr zurückhalten, weil es in mir zu stark ist, da raus zu gehen und sichtbar zu werden.

Ich schaue mal, was geschieht, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, in Räumen, wo ich mich noch nicht so geborgen und sicher fühle.

Ich bin unendlich dankbar für diese Raupen, die mein System so sehr berühren, und alte Informationen in mir aufwecken, die ich dann erlösen und heilen kann.

Ich fühle, es wird immer leichter und sanfter auf diesem Weg.

Es geht mit dem in Verbindung, was mir als Säugling angetan wurde, da wo ich in die Trennung gegangen bin und mich verschlossen und zurückgezogen habe.

Diese inneren Begrenzungen und Schranken gilt es aufzubrechen, und wieder in die Verbindung zu bringen und alles zu heilen, was diese Begrenzungen ausgelöst haben.

Die Verbindung zu meiner Mutter, Mutter Erde, waren so voller Ängste, die ich aus meiner Ahnenreihe übernommen habe, dass ich es vollkommen in meinem Geist und Körper übernommen habe, und integriert hat.

Jetzt wo es den umgekehrten Weg geht, diese Blockaden und Begrenzungen wieder zu lösen und in die Verbindung zu bringen, kommt der Prozessionsspinner in mein Leben und räumt so richtig in meinem Körper auf.

Besonders die feinen ganz tiefen Blockaden löst er auf, und über die Haut kann es dann leichter in die Auflösung und in die Heilung gehen, was ein Geschenk ist, was ich dankbar annehme, wenn auch der Prozess von viel Leid und Schmerz begleitet ist.

Doch das Leid und den Schmerz habe ich mir selbst erschaffen, indem ich diese Blockaden und Begrenzungen in mir errichtet habe.

In der Annahme und der Akzeptanz geht es leichter in den Prozess, als im Widerstand und im Wegschauen.

Das Wegschauen und alle Ängste und Widerstände halten diese Blockaden und Begrenzungen aufrecht.

Und nun ist der Zeitpunkt, diese Blockaden im ganzen System auch in der Tiefe im 5. Herzraum zu lösen und zu heilen.

Es ist kein leichter Prozess, der die letzten 3 Jahre angefangen hat, und nun in den letzten Zügen der Auflösung ist.

Es schließen sich jetzt die Kreisläufe, die vor 3 Jahren begannen, in Verbindung meines Säuglingstraumas, da wo ich mich zu gemacht habe in meiner übersinnlichen Wahrnehmung.

Ich bin dankbar für diese Prozesse, und alles was geschehen ist, besonders der Heilung in Verbindung meiner Insel und Mutter Erde, wo es diesen Prozessionsspinner gibt.

Er hat in seiner Feinheit, in seiner Kraft die Möglichkeiten über große Entfernungen, wieder zu berühren und zu öffnen für das was wieder geöffnet werden möchte und noch Heilung braucht.

Der Schmetterling entfaltet dann seine komplette Schönheit, wenn er den sicheren Schutz seines Kokon verlassen kann, wenn er ungeschützt seine Farbenpracht entfaltet und den Flügelschlag testet, bevor es losgeht raus ins Leben, raus in die Freiheit.

Wenn dieser Zeitpunkt erreicht ist, geht es leicht und ganz sanft in der Bewegung ins Leben.

Und er verzaubert mit seiner Sanftheit, seinem Wesen die Welt, eingebunden in die Natur, in die Farbenvielfalt und in die Kraft von Mutter Erde auf eine sanfte und leichte Art.

Ich kann jedem Menschen nur ans Herz legen, sich wieder dem Leben, der Sanftheit und der Sinnlichkeit zu öffnen.

Auch wenn es ein schmerzvoller und manchmal zerreissender Prozess ist, lohnt sich die Entscheidung, sich wieder ganz frei zu bewegen, und zu fliegen, da wo die eigene Seele sich hinbewegen möchte, da wo sie sich wohl und zu Hause fühlt mit ihrem sanften und sinnlichen Wesen.

Ich habe irgendwann JA gesagt, und bin losgegangen, bin meiner Führung gefolgt, und wusste nicht wo es mich wirklich hinführt und wo ich lande.

Es ist immer noch alles ganz neu für mich, mich ganz den Sinnen hinzugeben und zu vertrauen, dass alles zu mir kommt, wie es für mich vorgesehen ist.

Dafür bin ich sehr dankbar, und mache mich weiter mit meiner sanften Seele bekannt und lerne mir selbst mehr und mehr zu vertrauen und mich weiter tiefer zu öffnen und weitere Geschenke von Mutter Erde zu empfangen.

Die kann ich erst empfangen, wenn alle Blockaden und Begrenzungen gelöst, geklärt und geheilt sind, dann kommt das wahre und tiefe Empfangen der göttlichen Verbindung mit Mutter Erde.

 

Martina Blank                                                                  01.06.16

www.seelenwege-windeck.de

 

 

 

 

 

Freitag, 07. Juli 2017

Muße

Muße ❤

Wenn wir der Muße folgen, ändert sich was in unserem Leben.

Einfach nur sein, sich dem hinzugeben, was gerade ist, bedeutet alles anzunehmen und zu akzeptieren, was geschieht.

Müßig sich dem zu widersetzen, was eh schon ist.

Es kostet zu viel an Energie, im Widerstand und in der Angst zu verweilen, dass es jetzt anders sein könnte.

Muße tut gut, sie anzunehmen und geschehen zu lassen.❤

Namaste

Muße